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USA
Gesundheit
| | Vorsichtsmaßnahmen empfohlen | Impfschein erforderlich | | Gelbfieber | Nein | Nein | | Cholera | Nein | Nein | | Typhus & Polio | Nein | - | | Malaria | Nein | - | | Essen & Trinken | Nein | - | Impfvorschriften können sich kurzfristig ändern. Bitte holen Sie im Zweifelsfall rechtzeitig ärztlichen Rat ein. |
Anläßlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B-Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen.
Tollwut kommt vor. In über 90 % der Tollwutfälle die im Land auftreten, handelt es sich um Wildtollwut. Betroffen sind vor allem Füchse, Stinktiere, Waschbären und Wölfe. Für die Übertragung der Tollwut auf den Menschen sind vor allem Fledermäuse verantwortlich. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
In manchen Bundesstaaten treten Krankheiten auf, die durch Zecken oder Mücken übertragen werden, wie das Dengue-Fieber, die Borreliose oder das West-Nil-Fieber. Personen, die sich zwischen dem 1. Juni und dem 30. November eines Jahres in den USA oder Kanada aufgehalten haben, dürfen wegen der potentiellen Gefahr einer West Nil-Virus-Übertragung nach ihrer Rückkehr in Deutschland für 4 Wochen kein Blut spenden.
Einwanderer müssen sich bei Visumantrag einer ärztlichen Untersuchung mit HIV-Test unterziehen. Bei positivem Test wird die Einreise verweigert. Dies kann auch bei Visumanträgen zu anderen Zwecken als zur Einwanderung erfolgen.
Gesundheitsvorsorge: Nur Notfälle werden ohne vorherige Bezahlung behandelt. Andere Behandlungen werden ohne Nachweis einer Versicherung oder Kaution oft abgelehnt. Die medizinischen Einrichtungen sind normalerweise sehr gut. Wer auf längere Zeit mit Schulkindern einreist, sollte beachten, daß ein Nachweis über Impfschutz gegen Diphterie, Masern, Polio, Röteln, Tetanus für die Schulzulassung benötigt wird. Viele Schulen verlangen außerdem Schutzimpfungen gegen Tetanus, Mumps und Keuchhusten. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung über mindestens 500.000 US$ wird dringend empfohlen. Ebenso wird eine belastbare Kreditkarte empfohlen. Häufig ist es günstiger (wenn medizinisch möglich) nach Deutschland zurückzufliegen und sich hier behandeln zu lassen.
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