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Louisiana
Lafayette
Auch Lafayette, eine Stadt mit wunderschönen Gartenanlagen und Veranstaltungsort des Mardi Gras, ist einen Besuch wert. Im industriellen und kulturellen Zentrum des »Cajun«-Landes wohnen 100.000 Menschen, von denen viele Französisch sprechen. Die ersten Siedler kamen 1764 aus Nova Scotia (Kanada) auf der Flucht vor den Briten hierher, nachdem sie sich geweigert hatten, ihren katholischen Glauben abzulegen und der britischen Krone Treue zu schwören. Sie wurden ursprünglich »Acadians« genannt, was später zu Cajuns verkürzt wurde. Das Land besteht zum großen Teil aus Sümpfen und sumpfigen Flußarmen. In Acadian Village und Vermilionville befinden sich originalgetreue Nachbildungen alter Cajundörfer.
Von der Stadt Houma aus kann man zahlreiche Ausflüge in das Atchafalaya-Gebiet unternehmen, das ehemalige Delta des Mississippi. Dieses riesige Sumpfgebiet wird von Hunderten von Kanälen durchzogen, in denen man sich ohne Führer hoffnungslos verirren kann. Hier kann man Alligatoren, Schlangen, Wasservögel und viele andere Tiere in freier Wildbahn beobachten. New Iberia ist die Heimat der weltberühmten Tabasco-Soße. Man kann an Führungen durch subtropische Gärten teilnehmen, oder staatliche Herrenhäuser aus der Zeit vor dem Bürgerkrieg, Reismühlen und die Farmen und Fabriken zur Herstellung von Tabasco besichtigen. St. Martinville ist eine ruhige und elegante Stadt, die früher als »Le Petit Paris« bekannt war, da hier luxuriöse Bälle und Opern in großem Stil stattfanden. Das Cajun-Museum und die Kirche sind einen Besuch wert, ebenso wie der Creole Nature Trail in der Nähe des Lake George, wo man Enten, Gänse, Alligatoren, Biber- und Moschusratten in freier Wildbahn sehen kann.
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