Endloser Horizont, blauer Himmel, Spuren der Pionierzeit und erstklassige Resorts machen die kalifornischen Wüsten zu einer Ganzjahresdestination. Natürliche Sehenswürdigkeiten gibt es hier in Hülle und Fülle, angefangen mit der Stille und Einsamkeit des Death Valley National Park bis hin zum riesigen Joshua Tree National Park. In der Abgeschiedenheit des Hinterlandes ist die Wüstenschildkröte oftmals der einzige Wegbegleiter des Reisenden, im Gegensatz dazu stehen die sonnenverwöhnten Urlaubsorte im Coachella Valley. Trekking durch die Indianer-Reservate, Kanufahrten auf dem Colorado-River, Edelsteinschürfen, Angeln am Salton Sea, Tierbeobachtungen, Geisterstädte oder auch die geschichtsträchtige »Route 66« – für all dies ist diese Region bekannt.
BARSTOW/JOSHUA TREE REGION: Die Stadt Barstow war ursprünglich ein Eisenbahnknotenpunkt. Heute bietet sie sich als Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflüge in die sogenannte »High Desert Region« an. In der Nähe liegt die Calico Ghost Town, eine restaurierte Goldgräberstadt aus dem 19. Jahrhundert, komplett mit Lagerfeuern, Geschäften, Minenführungen, Zugfahrten, Goldwaschen und Theater. Der Wilde Westen wird im Mojave National Scenic Preserve wieder lebendig – eine spektakuläre Landschaft erwartet die Besucher. Die karge Szenerie des Joshua Tree National Park bietet auf 220 qkm zahlreiche Möglichkeiten für Wanderungen und Bergsteigen. Im Süden liegt die Providence Mountains State Recreation Area mit der dramatisch-schönen Landschaft der östlichen Mojave-Wüste. Hier befinden sich auch die bekannten Kalkhöhlen Mitchell Caverns. Im Visitor Center erhält man Wandervorschläge und eine Liste der Campingplätze. Im Rainbow Basin/Owl Canyon wurden zahlreiche Fossilien-Funde gemacht.
COLORADO RIVER/IMPERIAL VALLEY: Für Wasseraktivitäten aller Art eignen sich die Orte Needles und Blythe, die beide direkt am Colorado River liegen. Der Fluß bildet die Grenze zwischen Kalifornien, Nevada und Arizona im Südosten der Wüstenregion. Wasserratten können sich die Zeit mit Boot- und Kanufahren sowie Angeln auf dem langsam dahinfließenden Fluß vertreiben. Der Lake Havasu entstand durch den Parker Dam und ist bekannt für sein großes Angebot an Wassersportarten. Der Colorado River hat die Wüstenlandschaft des Imperial Valley in eine fruchtbare Agrarregion verwandelt. El Centro, eine Marktstadt, ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten im Tal selbst. Östlich von El Centro liegen die Imperial Sand Dunes, westlich die Gipfel Coyote, Fish Creek und Superstition, die besonders bei Fossiliensammlern beliebt sind. Der Binnensee Salton Sea liegt nördlich von El Centro und ist Anziehungspunkt für Wassersportler. Unterkunft finden Besucher auf 150 gut ausgestatteten und weiteren 800 Campingplätzen, die mit dem Notwendigsten ausgestattet sind. 15 der Plätze können auch Wohnmobile aufnehmen. Am See selbst gibt es einen Strand, Wanderwege sowie ein 44 ha großes Segelgebiet im Salton Sea National Wildlife Refuge and Imperial Wildlife Area.
PALM SPRINGS/COACHELLA VALLEY: Freiluftenthusiasten aller Altersgruppen kommen im Coachella Valley auf ihre Kosten, was bei 330 Tagen Sonnenschein im Jahr nicht schwierig ist. Diese Region ist bereits seit dem 19. Jahrhundert bei Urlaubern populär. Insgesamt 10.000 Schwimmbäder, 600 Tennisplätze und 90 Golfplätze lassen so manches Sportlerherz höher schlagen. Polospiele, Museen und Galerien, Theater, erstklassige Einkaufsmöglichkeiten und ausgewählte Abendunterhaltung sorgen für weitere Abwechslung. Wem der Sinn nach mehr steht, kann in den geschichtsträchtigen Indian Canyons reiten oder wandern, einen Ausflug auf den 3300 m hohen Mount Jacinto per Seilbahn machen oder sich das Coachella Valley vom Heißluftballon einmal aus der Vogelperspektive ansehen.
WEITERE ATTRAKTIONEN: Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten der Region gehören der Living Desert Wildlife and Botanical Park in Palm Desert, in dem fünf verschiedene Pflanzenfamilien und ca. 250 Vogelarten ihren Lebensraum haben. Im Moorten’s Botanical Garden in Palm Springs können sich Besucher 3000 verschiedene Wüstenpflanzen einmal aus der Nähe ansehen.
Reiseverkehr: Eine Reihe von Fluglinien bietet Direktverbindungen zum Palm Springs Regional Airport (PSP) (Internet: www.ci.palmsprings.ca.us/Departments/airport/airport.html), darunter Alaska Airlines, America West Express, American Airlines, SkyWest Airlines, United Express, USAir Express und Nothwest Airlines. Ontario International Airport (ONT) (Internet: www.lawa.org/ont/welcome.htm) ist rund eine Stunde Autobahnfahrt entfernt. Los Angeles International Airport (LAX) (Internet: www.lawa.org/lax/welcome.htm) liegt rund 2 Std. Fahrzeit entfernt. John Wayne Airport (SNA) (Internet: www.ocair.com) in Orange County und San Diego International Airport (SAN) (Internet: www.portofsandiego.org/sandiego_airport/index.html) sind jeweils zwei bzw. zweieinhalb Std. Autofahrt entfernt. Amtrak bietet tägliche Zugverbindungen nach Indio an. Es gibt regelmäßige Greyhound-Busverbindungen zum Palm Springs Busbahnhof an der 311 N Indian Canyon Drive.
Klima: Das Klima ist warm und trocken mit 354 Sonnenscheintagen im Jahr.